Aktuell
Warum wir uns so dynamisch entwickeln.
Weil wir in jede neue Aufgabe Herzblut stecken und mit jeder Herausforderung wachsen. Hier die aktuellsten Meldungen zu HOSPITEC.18 JAN 2012 |
Fachplaner im Rhein-Main-Gebiet |
Hospitec ist am Neubau des GPR Klinikum in Rüsselheim als Fachplaner Medizintechnik beteiligt. Die Maßnahme betrifft den Neubau des Bettenhauses C mit Anbindung an bestehende Gebäudeteile und Umstrukturierungen von Fach- und Funktionsabteilungen im Bestandsgebäude.
Das GPR Klinikum ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung im westlichen Rhein-Main-Gebiet/Mainspitze. Primär versorgen wir mit den Regionen Rüsselsheim, Mainspitze, Groß-Gerau und dem südlichen Main-Taunus-Kreis rund 200.000 Menschen. Hierfür stehen 552 vollstationäre Betten und fünf teilstationäre Hämodialyse-Plätze bereit. Die Einrichtung besteht insgesamt aus 16 Kliniken und Instituten und ist nach KTQ zertifiziert.
Im Neubau sind folgende Abteilungen vorgesehen: Interdisziplinäre Aufnahme, Funktionsdiagnostik, Endoskopie, Linksherzkatheter, Aufnahmestation; Intensiv-, Intermediate Care Bereich mit 24 Betten; 4 Stationen mit bis zu 40 Betten, teilstationäre Dialyse mit 7 Plätzen. Die Nutzfläche des Neubau beträgt ca. 5.500 m². Die Umbaumaßnahmen im Bestand zur Neustrukturierung der Notaufnahme und der OP-Abteilung hat eine Nutzfläche von ca. 1 500 m². Die Maßnahme ist in mehreren Bauabschnitten und bei laufendem Klinikbetrieb umzusetzen.
07 DEZ 2011 |
Stromversorgung am Pfalzklinikum in Klingenmünster |
Zunächst die Kür, dann die Pflicht. Nachdem HOSPITEC im November 2010 den Auftrag erhielt, das Pfalzklinikum in Klingenmünster bei Landau energetisch unter die Lupe zu nehmen, folgte knapp ein Jahr später ein lukrativer Folgeauftrag: das vorhandene Stromversorgungssystem ist sanierungsbedürftig und muss in Teilen erneuert werden. Bereits der Performance-Check hatte ergeben, dass es sinnvoll wäre, für ein Mehr an Energieeffizienz umfangreiche Erneuerungsarbeiten durchzuführen.
Aufgrund der guten Erfahrung mit dem Spezialist für Facility Management im Krankenhaus beauftragte das Pfalzklinikum HOSPITEC mit der Planung zur Sanierung und Optimierung der elektrischen Versorgungseinrichtungen. Eine Herausforderung, denn zwei der vier Trafos auf dem Gelände müssen unter laufendem Betrieb ausgetauscht werden. Gleichzeitig werden die jeweiligen Verteilereinrichtungen auf der Mittel- und Niederspannungsseite erneuert inklusive der notwendigen Zusatzarbeiten wie Erdung und Ersatzmaßnahmen. Zwischen den versorgten Gebäuden werden die vorhandenen sowie gewachsenen Stichversorgungen durch logische Ringversorgungsleitungen zusammengefasst und so das Versorgungskonzept insgesamt optimiert. Bis 2013 soll HOSPITEC die Maßnahmen abgeschlossen haben.
Das Klinikum für Psychiatrie und Neurologie wurde 1857 gegründet und unterhält neben dem Stammhaus in Klingenmünster an mehreren Standorten Einrichtungen für Allgemeinpsychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psychotherapieeinrichtungen. Das Klinikum verfügt über 991 Betten und Behandlungsplätze. Das Stammhaus ist als Campusgelände mit über 50 Gebäuden aus verschiedenen Bauzeiten mit der Zeit gewachsen.
Weitere Infos: sascha.welsch@hospitec.de
22 NOV 2011 |
OP-Sanierung in Viernheim |
Das hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit überreichte im Mai dieses Jahres dem St. Josefs-Krankenhaus in Viernheim einen Förderbescheid über 2,5 Mio. Euro für die anstehende OP-Sanierung.
Nach wirtschaftlichen schweren Zeiten geht es mit dem St. Josefs-Krankenhaus in Viernheim wieder aufwärts. Die Fallzahlen der fast 130-jährigen Gesundheitsinstitution in Viernheim konnten von 2400 Fälle im Jahr 2006 auf 3600 Fälle im Jahr 2010 quasi um 50% gesteigert werden, bei gleichzeitiger Senkung der durchschnittlichen Verweildauer von Patienten. Mittlerweile sind 30 Fach- und Belegärzte im Krankenhaus tätig.
Im Rahmen der OP-Sanierung wird die Anzahl der Operationssäle von zwei auf vier verdoppelt. Da der orthopädisch-chirurgische Bereich der Schwerpunkt des Hauses ist, bedeute die Erweiterung des OP-Bereiches eine „Investition in die Zukunft“ für das St. Josefs-Krankenhaus. Hospitec ist als Fachplaner für die Medizintechnik mit Ihrem Know-How bei dieser OP-Sanierung gefragt. Der Neubau der Operationssäle soll Ende 2012 abgeschlossen sein. Als weitere Maßnahmen sind der Neubau des Bettenhauses sowie die Sanierung vorhandenener Gebäudesubstanz geplant.
27 SEP 2011 |
Arbeit der Gesundheitsregion Saar |
Im Saarland gibt eine Reihe von Initiativen zur Verbesserung der Krankenhaushygiene. Die Projekte des eingetragenen Vereins Gesundheitsregion Saar, zu dessen Mitgliedern seit dem 1. Januar 2010 auch die 100%ige FAMIS-Tochter HOSPITEC gehört, und der ZPT healthcare.saarland wurden am 27. September im Casino der VSE-Hauptverwaltung im Rahmen einer Informations- und Diskussionsveranstaltung vorgestellt.
Nosokomiale Infektionen, also Infektionen die durch Behandlung oder Aufenthalt im Krankenhaus verursacht wurden, sind in medizinischen Einrichtungen nach wie vor ein großes Problem und haben daher einen signifikanten Einfluss auf die Qualität der medizinischen und krankenpflegerischen Versorgung der Patienten. Sie belasten nicht nur den Patienten aufgrund der damit verbundenen Schmerzen und Beschwerden, sie verlängern meist auch den Krankenhausaufenthalt und führen zu deutlichen betriebswirtschaftlichen Einbußen.
Infektion mit dem MRSA-Erreger
Experten gehen davon aus, dass sich in bundesdeutschen Kliniken bis zu fünf Prozent der Patienten mit dem MRSA-Erreger infizieren. Die vier Buchstaben stehen für Methicillin-Resistenter Staphylococcus Aureus (auch Multi-Resistenter Staphylococcus Aureus), eine besonders tückische Bakterienform. Was MRSA so gefährlich macht, ist die Tatsache, dass die meisten Medikamente bei ihm versagen. Denn immer wieder verändern einzelne Bakterien ihr Erbgut durch Mutation so, dass Antibiotika abprallen. Der häufigste dieser cleveren Erreger ist MRSA.
Besonders im Rachen und in der Nasenhöhle siedelt sich MRSA an, von dort wandert er leicht auf die Hände und gelangt so auf alles, was der Infizierte berührt: Handtücher und Türklinken, aber auch medizinische Instrumente. Normalerweise verhält sich der Erreger unauffällig, weil das körpereigene Immunsystem ihn in Schach hält. Probleme gibt es erst, wenn die Körperabwehr geschwächt ist, durch Krankheiten, aber auch wenn die Bakterien direkt über Wunden in den Köper gelangen Die Zahl der Todesfälle wird allein in Deutschland pro Jahr auf über 10.000 geschätzt.
Saarländische Offensive
Für Krankenhäuser existieren in den meisten Bundesländern zwar Hygiene-Empfehlungen, die vom Robert Koch Institut als "Richtlinie für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention" entwickelt wurden.
Eine für Krankenhäuser verbindliche Hygieneverordnung, wie sie im Saarland seit dem 12. Dezember 2007 eingesetzt wird, ist jedoch noch die Ausnahme. Darin wird der Träger des Krankenhauses unter anderem dazu verpflichtet eine Krankenhaushygienekommission einzurichten, einen Hygieniker zu beschäftigen, Beschäftigte regelmäßig in Hygienefragen fortzubilden, nosokomiale Infektionen zu dokumentieren und kontinuierlich Präventionsmaßnahmen durchzuführen.
Aus gutem Grund, denn 30% aller Krankenhausinfektionen ließen sich bereits vermeiden, wenn in Krankenhäusern durch eigens eingesetztes und geschultes Fachpersonal die sorgfältige Durchführung etablierter Präventionsempfehlungen überprüft werden würde. Allein auf den Intensivstationen in Deutschland könnten so mehr als 800 Todesfälle pro Jahr vermieden werden.
HOSPITEC hilft
HOSPITEC hilft durch intelligente Planung von Arbeitsabläufen und entsprechender baulicher Gestaltung in medizinisch genutzten Räumen. Das dient der Vermeidung von möglichen Kontaktinfektionen in Ambulanzen, Funktionsbereichen, Operationssälen sowie auf Intensiv- und Bettenstationen.
Auch die ganzheitliche Planung der Prozesse in Funktionsbereichen und Abteilungen zur Aufbereitung von kontaminierten Medizinprodukten samt sinnvoller baulicher Gestaltung gehört zum Leistungsportfolio der 100%igen Tochter der FAMIS GmbH. So kann eine sach-, fach- und bedarfsgerechte Reinigung, Desinfektion und Sterilisation der Medizinprodukte im Krankenhaus gewährleistet werden.
28 SEP 2011 |
mit Minimum an Energie |
Mit einem umfangreichen Energieoptimierungs-Check fing alles an. Im Rahmen einer Energieeffizienzkampagne führte die HOSPITEC, ein auf Krankenhäuser spezialisiertes Tochterunternehmen der FAMIS-Gruppe, 2009/2010 im SHG Klinikum Merzig einen "Performance-Check-Energie" durch. Der brachte eine Reihe von energetischen Optimierungspotenzialen an den Tag: Die zentrale Wärmeversorgung, Baujahr 1996, war ineffizient, das dazugehörige Blockheizkraftwerk wartungsanfällig, ein sogenannter Sonnenmotor wegen regelungstechnischer Probleme nur schwer zu bedienen und die Hydraulik der Wärmeversorgungssysteme musste verbessert werden. Auch die zentrale Kälteversorgung funktionierte nur mit schlechtem Wirkungsgrad. All das verlangte nach zeitgemäßen, finanzierbaren und passgenauen Lösungen. Die FAMIS-Tochter HOSPITEC stellte der SHG ein individuelles Konzept zur Energieeinsparung und Effizienzsteigerung vor, überzeugte mit ihren Vorschlägen und erhielt den Zuschlag für deren Umsetzung.
Effizienz zahlt sich aus
Wo so viel Energie verbraucht wird, geht es bei der Kostensenkung um große Beträge. Wo Energie hilft, Leben zu erhalten, darf Versorgungssicherheit nicht zur Disposition stehen. Im Bestreben um höhere Effizienz lässt sich beides verbinden: durch extrem effizient arbeitende und dabei leistungsfähige Technik. Im SHG Klinikum Merzig mit seinen 26 Gebäuden nebst Nahwärmenetz wurde zum Beispiel die hydraulische Einbindung des Nahwärmenetzes bei ununterbrochenem Betrieb umgebaut und optimiert. Darüber hinaus alt gediente Blockheizkraftwerke wurden durch KWK-Anlagen der neuesten Generation mit Brennwertnutzung ausgetauscht. Sie nutzen die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme sehr viel effizienter und kostengünstiger als ihre Vorläufer: Im Winter vor allem zur Wärmeversorgung mit Heizenergie, im Sommer zur Erzeugung von Kälte mittels Absorptionskälte für Kühlprozesse. Vorteilhaft ist dabei auch, dass sich nunmehr die erforderlichen Investitionen in Knowhow und moderne Energietechnik über die erzielten Einsparungen bezahlt machen.
Versorgungssicherheit mit eingebauter Reserve
Um auch in Spitzenverbrauchszeiten über die notwendigen Energiereserven zu verfügen, wurde zusätzlich ein Heizungspuffer vorgesehen. Dazu nutzten die Planer die still(gelegt)e Reserve einer Warmwasseraufbereitungsanlage mit einem Puffervolumen von 2 x 5.000 Liter. Sie kann zur Lastspitzenabdeckung und Laufzeitverlängerung der BHKWs eingesetzt werden. Auch die drei neu errichteten Anlagen zur Kälteabsorption sind so ausgelegt, dass das System bei hohem Bedarf noch zulegen kann: Dazu wurden zwei neue Bestands-Twinkompressoren ins System integriert. Für mehr Effizienz bei geringerem Verbrauch sorgen zudem hydraulisch optimiert die neue Heizungsverteilung der Zentralklinik inklusive Regelung sowie eine leistungsfähige Dampfkesselanlage für die Küche. Die Maßnahmen wurden ohne Betriebsunterbrechung im Klinikum umgesetzt.
Vertrauen ist gut, Kontrolle besser
Das monatliche Energiecontrolling sowie der jährlich von der FAMIS-Gruppe erstellte Energiebericht helfen, Entwicklungen auf längere Sicht zu verfolgen: im Sinne einer höheren Verbrauchs- und Kostentransparenz. Nützlich sind die Berichte zudem als verlässliche Datenbasis für aktuelle und künftige Investitionsentscheidungen. Erwähnenswert ist an dieser Stelle die Vorreiterrolle der
FAMIS-Gruppe bei der ersten Zertifizierung nach DIN EN 16001 mit einem Universitätsklinikum in Deutschland. Sie wurde im Dezember 2010 umgesetzt.
Lange Laufzeiten sichern die Rentabilität
Je störungsfreier und effektiver eine Anlage läuft, umso eher machen sich Investitionen in moderne Energie- und Anlagentechnik bezahlt. So kümmert sich die FAMIS-Gruppe nach der Inbetriebnahme weiter um die Funktionssicherheit der installierten Anlagen: Durch Fernüberwachung können wichtige Abläufe überwacht und etwaige Störungen schnellstmöglich behoben werden. Der gemeinsame Anlagenbetrieb – in enger Abstimmung mit den Merziger Fach-leuten vor Ort – sichert die beständige Zusammenarbeit zwischen der FAMIS-Gruppe und dem SHG Klinikum. Diese Lösung stellte sich im vorliegenden Fall als beste und dabei kostengünstigste aller Lösungen dar. Wird dies anders gewünscht, ist auch die Übernahme der kompletten technischen Betriebsführung in unterschiedlichen Zusammenarbeitsmodellen möglich.
Individuelle Branchenlösungen – Service aus einer Hand
Spezialisiert auf den Krankenhausbereich verbindet HOSPITEC in der FAMIS- Gruppe technische Kompetenz mit
Präsenz vor Ort und standortbezogenen Konzepten: von der Analyse, Konzeption und Entwicklung individueller Lösungen über die Planung und Umsetzung bis hin zur Finanzierung mittels Contracting-Modellen und einem 24-Std.-Bereitschaftsservice. Von einer solchen auf lange Perspektive angelegten Partnerschaft profitieren beide: die SHG durch Kompetenz und Planungssicherheit ohne finanzielles Risiko, die FAMIS-Gruppe aufgrund der langfristigen und vertrauensvollen Kundenbeziehungen.
22 SEP 2011 |
und FAMIS-Gruppe ziehen in punkto Energie-Effizienz an einem Strang |
Was die Partner SHG-Klinikum Merzig, die Stadtwerke Merzig und die FAMIS-Gruppe in punkto Energie-Effizienz auf die Beine gestellt haben, kann sich sehen lassen. Eine Win-Win-Situation nicht nur für alle drei Partner, sondern auch für die Umwelt und die Wirtschaft im Lande.
Mitte September wurde der Vertrag über die Sanierung und Optimierung der Heizzentrale unterzeichnet. 1,7 Mio. Euro investiert die FAMIS Energie-Service, baut zwei neue Block-Heizkraftwerke (BHKW) und drei Absorptionskälteanlagen und liefert dem Klinikum so genannte Nutzwärme für die nächsten 20 Jahre. Für dieses Projekt stellten die Stadtwerke Merzig mehrere Heizungsanlagen am Standort Torstraße zur Verfügung. Ein pfiffiges Konzept, das in Merzig zum Tragen kommt, und Energie effizient nutzt. Der in den BHKW erzeugte Strom wird weitestgehend vor Ort verbraucht, Wärme zu Heizzwecken genutzt und aus der Abwärme der BHKW wird Kälte für Klimazwecke und Kühlung der medizinischen Geräte erzeugt. Außerdem sorgt eine neue Dampfversorgung für die neu errichtete Küche. Das von den Partnern gemeinsam ausgearbeitete Konzept wird bereits seit August umgesetzt. Betreiber der Anlagen ist die FAMIS-Energieservice.
Erfreulich auch, dass alle Aufträge zur Umsetzung des Konzepts an die heimische Wirtschaft gegangen sind. Entstanden ist die Zusammenarbeit bereits im letzten Jahr durch das von der RWE bundesweit aufgelegte Energie-Effizienz-Programm. HOSPITEC aus der FAMIS-Gruppe und Spezialist für Facility Management im Krankenhaus ist für die RWE in Sachen Energie-Check in Krankenhäusern bundesweit unterwegs und hatte auch das SHG-Klinikum in Merzig auf Herz und Nieren geprüft. Der umfangreiche Maßnahmenkatalog zur Steigerung der Energie-Effizienz war Grundlage für das innovative Konzept in Merzig.
Weitere Infos:
Karl Heinrich de Roi
Telefon: 0681/ 607 - 1568
14 SEP 2011 |
„Energie sparendes Krankenhaus“ |
Dieses Gütesiegel ist eine Auszeichnung, die 2001 vom Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. Landesverband Berlin in Zusammenarbeit mit dem BUND Arbeitskreis Energie entwickelt wurde. Die Idee besteht darin, Krankenhäuser, die in großem Umfang Energie einsparen und ihren CO2-Ausstoß verringern, auszuzeichnen und damit Nachahmungseffekte zu initiieren. Krankenhäuser sind geeignete Anschauungsobjekte, da sie zum einen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind und zum anderen vergleichsweise viel Energie verbrauchen.
Im Rahmen des Projekts wurde überschlägig berechnet, dass bundesweit allein durch Krankenhäuser 6 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr vermieden werden könnten, wenn sie in ihre Energietechnik investieren.
Weitere Infos: www.energiesparendes-krankenhaus.de
12 SEP 2011 |
BUND-Gütesiegel ausgezeichnet Energiekosten und CO2-Ausstoß dank HOSPITEC gesenkt |
Darauf ist das Heilig-Geist-Hospital in Bingen mächtig stolz. Als 30. Krankenhaus bundesweit erhielt es Anfang November das begehrte BUND-Gütesiegel "Energie sparendes Krankenhaus". Damit ehrt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) Krankenhäuser, die sich um ein umweltschonendes und energiesparendes Management besonders verdient machen.
Die Anforderungen sind hoch, denn das Krankenhaus muss einige Kriterien in punkto Umweltschutz und Energiesparen nachweisen. So hat das Heilig-Geist-Hospital durch verschiedene aufeinander abgestimmte Maßnahmen, den CO2-Ausstoß in den vergangenen fünf Jahren um 25 Prozent reduziert. Gleichzeitig hat es ein Energiemanagement eingeführt, bei dem die Betriebsführung und Datenüberwachung der technischen Anlagen sowie eingesetzte Maßnahmen zur Energieverbrauchsminderung betrachtet werden. Obwohl das Krankenhaus bereits in der Vergangenheit großen Wert auf Energie-Spar-Maßnahmen gelegt hat, z.B. der Umbau der alten Heizzentrale im Jahr 2004 oder die Optimierung der Beleuchtung im Jahr 2007, hat das Energie-Management erst in den letzten zwei Jahren richtig Fahrt aufgenommen. Seit 2009 begleitet HOSPITEC im Rahmen des Performance-Checks Energie die Optimierung der technischen Anlagen.
Im Sommer dieses Jahres erhielt das Krankenhaus den obligatorischen Gebäude-Energie-Ausweis und damit Schwarz auf Weiß, dass das Krankenhaus ein funktionierendes Energie-Management-System aufgebaut hat. Doch das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht. Im kommenden Jahr sollen beispielsweise die Thermostatventile ausgetauscht, geregelte Pumpen eingesetzt und zusätzlich Wärme in den raumlufttechnischen Anlagen zurück gewonnen werden. Maßnahmen, die sich mittel- bis langfristig bei den Energiekosten positiv bemerkbar machen, und Ansporn für die Krankenhausleitung zugleich: Denn das Gütesiegel wird nur für die Dauer von fünf Jahren verliehen und da heißt es einfach für die gesamte Belegschaft: Diesen Titel verteidigen wir.
Weitere Infos:
Sascha Welsch
Telefon: 0681 / 607 – 1013









